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Fährte auf Waldboden
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Autor:  Barrique [ Do 07 Aug, 2014 10:51 ]
Betreff des Beitrags:  Fährte auf Waldboden

Hallo!
Ich bin ja noch etwas grün hinter den Ohren und bei uns wird eigentlich weniger schwer und fast nur auf Wiesen gesucht. Nachdem es aber immer schwieriger wird Wiesen zu bekommen, wo man auch Fährten gehen darf, stelle ich die Überlegung an am Waldesrand bzw im Wald zu gehen. Was ja eigentlich kein Problem darstellen sollte - möcht ich meinen.
Ich denke mir aber, dass die Bodenverletzung von Waldboden anders riecht als eine Bodenverletzung bei einem Feld. Baue ich es dort also nochmal neu mittels Fährtenquadrat auf (also allgemein jetzt bei allen verschiedenen Böden noch mal neu von anfang an), oder sollte der Hund das auch so verstehen?

Und eine zweite Frage, diese passt hier aber nur mäßig rein. Ich leide etwas unter Neurodermitis, weshalb ich teilweise eine stark schuppende Haut habe. Wenn ich jetzt eine Fährte weniger lange liegen lasse passiert es öfter mal, dass mein Hund nicht mit richtig tiefer Nase sucht. Kann es wohl sein, dass er sich da dann an den noch nicht abgesunkenen Hautpartikeln orientiert????

Vielen Dank für die Infos
Maria

Autor:  Juschka [ Fr 08 Aug, 2014 20:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fährte auf Waldboden

Hi,

bzgl. Wald: kommt drauf an, wie weit der Hund schon ist - aber wenn er an sich suchen kann, dann mach die Fährte nur ein wenig einfacher und hilft, und mehr auch nicht.

Bzgl. dem "weniger lang liegen lassen". Definiere mal den Zeitraum, den Du damit meinst. Was ist denn bei dir das übliche liegenlassen und was ist dann "kürzer"? Im Prinzip ist nichts bekannt, dass Neurodermitis dermassene Auswirkungen hat - bzw. die Hunde so dermassen darauf reagieren. Ich denke, dass müsste der Hund kompensieren. Denke es liegt eher an der Liegezeit an sich.

VG
juschka

Autor:  Barrique [ Sa 09 Aug, 2014 12:19 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fährte auf Waldboden

Hi!
Sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Danke jedenfalls schon mal für die Antworten.
Normal liegt bei mir die Fährte zwischen 30 und 45 Min. Kürzlich wurde mir gesagt, dass es keinen Unterschied macht, wie lange eine Fährte liegt, man könnte sie so quasi gleich ausarbeiten. Das glauch ich aber absolut und gar nicht, weil sich der Duft durch die Bodenverletzung sehr wohl verändert.
Ich hab mir das aber trotzdem mal angeschaut bzw hab eh Gegenstände intensiv geübt und da war mir die Liegezeit wirklich nachrangig wichtig. Dabei ist mir eben aufgefallen, dass er sehr oft die Nase gehoben hat und keine Ahnung dann wie und wo durch meine Nachforschungen und lesen und so bin ich ja auch mal auf die Hautschuppen gestoßen und nachdem das bei mir doch mehr ist als bei wem anders hab ich mir überlegt, ob das damit zusammenhängen könnte - aber nicht muss.... :gruebel: :gruebel: :gruebel:

Autor:  Juschka [ So 10 Aug, 2014 13:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fährte auf Waldboden

Man sagt üblicherweise schon, dass bei Fährten, die extrem kurz liegen, der Hund ggf. sich in unserem Sporthundebereich falsch orientieren und mehr die Hautschuppen wahrnehmen, denn die Bodenverletzung. Hier spricht man also schon von ca. 5-10min Liegezeit.
30-45min ist aber eine absolut übliche Zeit und hier liegt im Allg. schon die Bewertung der Bodenverletzungs-Sucherei..
Trotzallem heisst es nicht, dass ein Hund auch extrem kurze oder lange Liegezeiten gleich auszuarbeiten hat.
Jeder von uns hat auch schon mal nur Fährten gesucht, die extrem kurz lagen.
Wenn der Hund die Nase hoch nimmt, würde ich eher auf andere Aspekte achten, denn auf zu hoch fliegende Hautschuppen.

VG
juschka

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