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Karin + Hera
Alpha-Tier
Registriert: Di 31 Dez, 2002 15:23 Beiträge: 2217
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 F
FährteneinflüsseFährtenendeDas Ende der Fährte ist immer der letzte Gegenstand. Gelobt werden darf der Hund erst, wenn der Gegenstand dem Richter durch Hochheben gezeigt wurde und dieser dem Hundeführer bedeutet, dass er nun zum Abmelden kommen kann. Trotzdem darf auf dem Weg zum Richter noch nicht mit dem Hund gespielt oder er gefüttert werden. Beendet ist die Fährtenarbeit erst nach dem Abmelden beim Richter. Fährtenfest ist ein Hund, wenn es auf Hör- oder Sichtzeichen zwar sucht, aber auf der Ansatzfährte nicht verharrt und andere im Gelände befindliche Menschenfährten nicht ablehnt. FährtenformDie Fährtenform sollte im Training stets verändert werden, damit sich der Hund nicht an ein Schema gewöhnen kann. FährtengeruchDer Fährtengeruch setzt sich zusammen aus: Pflanzensäften, pflanzlichen Duftstoffen, Individualgeruch des Fährtenlegers, zerquetschte Kleinstlebewesen, atmosphärische Einflüsse wie Luft, Wind, Temperatur, Feuchtigkeit, Tageszeit, Witterung. FährtengeschirrAls Fährtengeschirre sind nach der Prüfungsordnung das normale Brustgeschirr oder das Böttcher Suchgeschirr erlaubt. FährtenhundDer Fährtenhund orientiert sich vorwiegend anhand der Bodenverletzung, die durch Fußabdrücke erzeugt werden. Der Hund folgt mit tiefer Nase dem jeweiligen Eigengeruch der Fährte. FährtenleineDie Fährtenleine ist eine Schnur bzw. ein Gurt, der den fährtenden Hund mit dem Hundführer verbindet. Die Fährtenleine ist in der Prüfung 10 m lang, im Training kann sie kürzer sein. FährtensicherDer fährtensichere Hund bleibt auf der Ansatzfährte, wenn die menschliche Verleitungsfährte einen Zeitunterschied ab 3 Minuten zur Ansatzfährte aufweist. FährtenradDank Ulle haben wir jetzt auch Bilder vom Fährtenrad: FährtenreinFährtenrein nennt man Hunde die Ansatzfährte auch sicher ausarbeiten, obwohl gleichaltrige Fährten die Ansatzfährte kreuzen. FährtenverlaufDen Fährtenverlauf sollte der Hundeführer im Trainig stets wissen und notieren, um entsprechend auf den Hund einwirken zu können. Filmdose zum "geruchlosen" Bestätigen auf der Fährte FleischschleppeDie Fleischschleppe ist eine Futterfährte, bei der durch das Hinterherziehen von fleischlichen Futterstoffen der Nahrungstrieb des Hundes angesprochen wird. Sie endet stets an der Futterschüssel und soll den Hund daran gewöhnen, mit tiefer Nase genau auf der Spur zu suchen. Freßtrieb oder FuttertriebDer Freßtrieb ist das Bestreben zum Futter zu gelangen. FreisucheHierbei wird die Fährte ohne Fährtenleine abgesucht Der Hund ist frei. Der Abstand von mindestens 10 Metern zwischen Hundeführer und Hund muss aber in Prüfungen auf jeden Fall eingehalten werden. Die Hohe Kunst des Fährtens, da der Hundeführer nicht mit seinem Hund über die Fährtenleine "telefonieren" kann. FremdfährteDiese Fährte wird nicht vom Hundeführer sondern von einer anderen Person getreten. Die Fährtenprüfungen der VPG2 und VPG3 bzw. FP2 und FP3 sowie die FH1 und die FH2 sind Fremdfährten.
_________________ Je länger man über etwas nachdenkt, desto weniger fällt einem dazu ein. Also denke erst!
Zuletzt geändert von Karin + Hera am Mo 16 Aug, 2004 22:06, insgesamt 1-mal geändert.
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| Mi 11 Feb, 2004 21:57 |
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Cindy
Registriert: Mi 02 Mai, 2007 19:31 Beiträge: 15
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 Re: F
Ich stolpere immer wieder über den Begriff "Faseln" - was ist das?
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| Do 10 Mai, 2007 10:56 |
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Schnuppernase
Registriert: Di 22 Apr, 2003 19:33 Beiträge: 2710 Wohnort: Bremen
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 Re: F
Wenn der Hund nicht AUF der Fährte, sondern links und rechts, wechselnd, geht... also sich so hin- und herschnuppert... kann das grad irgendwie nicht besser erklären...
_________________ Der richtige Hund kann nicht die falsche Farbe haben.
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| Do 10 Mai, 2007 23:18 |
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Cindy
Registriert: Mi 02 Mai, 2007 19:31 Beiträge: 15
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 Re: F
Also nicht das gewollte pendeln, sondern ausschweifender? Sagen wir, die Fährte ist z.B. 30cm breit und der Hund pendelt nicht darin, sondern jweils 10cm daneben?
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| Fr 11 Mai, 2007 10:44 |
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Schnuppernase
Registriert: Di 22 Apr, 2003 19:33 Beiträge: 2710 Wohnort: Bremen
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 Re: F
Pendeln bedeutet ja nur, dass er die SCHRITTE absucht! Beim Faseln ist der Hund definitiv NICHT auf der Fährte.
_________________ Der richtige Hund kann nicht die falsche Farbe haben.
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| Fr 11 Mai, 2007 17:07 |
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merle
Registriert: Mi 15 Feb, 2006 18:38 Beiträge: 278
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 Re: F
Kann mir jemand mal den Sinn und Zweck des Fährtenrades erklären bitte? Ist das was zeitgemäßes???
_________________ LG Merle
http://www.mk-tierheilpraxis.de
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| Do 17 Mai, 2007 22:51 |
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Juschka
Registriert: Di 31 Dez, 2002 20:30 Beiträge: 1416
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 Re: F
Die Beschreibung zum Fährtenrad steht ja im Bild, es war schlichtweg eine techn. Hilfsmittel um zu ergründen wann der Hund sucht bzw. was der Hund sucht. Man war halt vor 60 Jahren noch nicht so weit wie heute. Most hat gerade in der Fährtenarbeit (Diensthunde) immens viel zum Verständnis der Hundeführer für die Nasenarbeit herausgefunden und ausgetestet. Most ist ja gerade heute sehr verschrien was die Zwangsausbildung angeht und wird abgetan als veraltet und nicht mehr zeitgemäss ( zu Recht auch), aber gerade für die Fährtenarbeit waren seine Versuche bzw. deren Ergebnisse revolutionär. Seine Versuche gehen in die dutzende, für die heute keiner mehr das Geld zur Verfügung stellen würde...aber ein absolut faszinierendes Thema! tschau juschka
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| Do 17 Mai, 2007 23:27 |
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merle
Registriert: Mi 15 Feb, 2006 18:38 Beiträge: 278
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 Re: F
Danke Juschka!
_________________ LG Merle
http://www.mk-tierheilpraxis.de
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| Sa 19 Mai, 2007 23:38 |
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happynic
Registriert: Mi 11 Aug, 2004 08:10 Beiträge: 576 Wohnort: Schweiz
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 Re: F
Futterabbau: (Teil 1 von 3)
Also nun zum Abschluss der Diskussion aus diesem Forum anfang Juli 2008 die Zusammenfassung zum Futterabbau Vornweg, die drei wichtigen Dinge: 1. Futteraufbau sollte wenn möglich mit kleinen TroFu (zB Katzentrockenfutter) Stückchen passieren, die der Hund nur findet wenn er auch die Nase intensiv einsetzt. Wurst / Käse ist zu geruchsintensiv und ist je nach Untergrund für den Hund sichtbar. 2. Bei Neulingen, die ihren Hund nicht sicher lesen können, empfiehlt es sich den Abbau unter Aufsicht einer erfahrenen Person zu machen. 3. Hunde,die nicht mit Futter motivierbar sind, sollten schon von vornherein anders aufgebaut werden. Ein Futterabbau kann sehr früh beginnen, das heisst es wäre ein integraler Bestandteil des Aufbaus. Dagegen steht der späte Futterabbau, nachdem ein Hund schon lange und viel Erfahrungen gesammelt hat. Für was man sich entscheidet, hängt von vielen Faktoren ab wie der eigenen Erfahrung, dem Hund und dem Trainingsumfeld. Es gibt nicht ein besser oder schlechter, und vor allem es gibt kein Kochrezept.
Reine Futterfährte mit ganz langsamen Aufbau Empfehlung: • geeignet für HF Anfänger (erster Hund), die selber alleine üben, ganz auf sich gestellt sind • für Hunde, die einen ausgeprägten Fresstrieb haben und auch mit Trofu zu motivieren sind • Fehlerquote für Anfänger ist gering • Der Hund wird an das Pendeln mit tiefer Nase gewöhnt • Das Ende kann einen Jackpot haben zB Dose Katzenfutter, zusätzliche Motivation ans Ende kommen zu wollen.
Cave: • stark riechende oder gut sichtbare Leckerchen (zB Wurst) könnten (müssen nicht) den Hund verleiten die Nase hochzunehmen, ausserdem könnten sie für den Hund sichtbar sein. • Leckerchen können auch von Ameisen geliebt werden, was manche Hune beim Aufnehmen dann ziemlich stört • TroFu kann vom Hund gekaut werden und der Hund läuft dann kauend ohne Hirn- und Naseneinsatz zum nächsten Lecker, er sucht nicht • bei Fressfährten ist beim Legen auf den Wind zu achten: So legen, dass der Wind dem Hund den Duft der Leckerchen nicht vorzeitig in die Nase trägt. Für einen langsamen Abbau des Futters sprechen: • Hund gewöhnt sich daran Kopf in jeden Tritt zu setzen und jeden Tritt abzuschnüffeln = Erlernen einer Suchtechnik/ Pendeln -- "Lernen durch Gewöhnen" • das Ziel ist der nächste Tritt • einfacher für Anfänger, die Fährte ist dort wo der Hund frisst • Hund wird nicht frustiert, wenn auf der Fährte mal was schief geht, denn es hat Guddis im Tritt / auf dem richtigen Weg • auch gut für triebige Hunde um sie an langsames Fährten zu gewöhnen
Wie lange Futter in jeden Tritt? • Solange bis der Hund absolut selbständig ohne Hilfe durch Leine, HF etc die Fährte absucht und absolut konsequent jedes Futter aufnimmt. • Und das bei einem ordentlichen Tempo • Geländewechsel, Bögen und Winkel, Ablenkung, Wettereinflüsse werden hier schon eingebaut - der Hund woll sich daran gewöhnen Futterabbau auf der Geraden: • erst nur ein Lecker nach vielen gelegten weglassen, dann mal 2-3 in Folge, alles - extrem unregelmässig legen • beim Futterabbau bei sensiblen Hunden nicht unbedingt von stark motiviertendem Futter (Wurst) auf weniger motivierendes Futter (TroFu) wechseln. • wenn kein Problem auftritt, sich kräfig freuen! • viele Hunde gehen auf den Tritten ohne Futter schneller, was normal wäre • das Fährtentempo bestimmt der HF: also langsam, gleichmässig hinterher laufen
Futterabbau und Winkel : • per Bögen die enger werden • Hund wird an veränderten Rhytmus der Tritte gewöhnt • vor dem Winkel sparsam die Lecker einsetzen • nach dem Winkel am Anfang schnell und mit der Zeit immer in grösseren und unregelemässigen Abständen die LEcker legen • wenn Abbau des Futters fortschreitet ist es wichtig unregelmässig zu legen • Bei jeder neuen Schwierigkeit wird wieder mehr Lecker gelegt dadurch Gewöhnung an die Schwierigkeit, und danach der Abbau in kleinen Schritten • Bei jedem "Einbruch" des vorher makellos gezeigtem Verhaltens, kurzfristig ein paar Schritte zurück im Aufbau (Memoryeffekt aktivieren)
_________________ Nicole & Paros & Puschka
Zuletzt geändert von happynic am Sa 19 Jul, 2008 14:54, insgesamt 1-mal geändert.
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| Sa 19 Jul, 2008 14:46 |
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happynic
Registriert: Mi 11 Aug, 2004 08:10 Beiträge: 576 Wohnort: Schweiz
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 Re: F
Futterabbau (Teil 2 von 3)
Was ist wenn der Hund im Aufbau sich nicht zurückhalten lässt, stürmt, stehen bleibt, sich hinlegt, oder die Nase hebt? • eine erste Unsicherheit und Verwirrtheit beim Futterabbau kann auftreten, • der Hund kann auf den Futterfreien Intervallen schneller werden • es sollte nicht Festhalten + Stehenbleiben sein, sondern gleichmässiges hinterhergehen, denn Fressstrassenhunde lernen über Gewöhnung • beim Stürmen zum Ziel, eventuell den Jackpot viel weniger attraktiv gestalten • sollte er ein Lecker überlaufen haben und falls der Hund sich dann umdreht, den Fuss drauf stellen und klarmachen, dass das Lecker eine verpasste Gelegenheit ist, die nicht freigegeben wird und dass nach vorne gesucht wird. • deshalb für Fressstrassen-Hunde so langsam das Futter abbauen, wie ihr für den Aufbau des Hundes gebraucht habt • sollte der Hund dennoch stürmen und sich beim Festhalten zu stark wehren, obwohl ihr wieder ein paar Schritte zurück in der Ausbildung gegangen seid, dann nur mit feinsten gefühlvollen Leinen-Rückchen den Hund leicht verunsichern (das Stürmen unangenehm machen) um ihn zum langsamen Fährten zu bringen anstatt zu halten. Gleichzeitig dirket hinter ihm nach gehen, und evtl Konkurrenzschnüffeln falls er die Nase hoch gehen sollte. • vorallen Dingen nicht die ganze Zeit mit dem Hund reden - er soll sich auf die Fährte konzentrieren. • ein leises ruhiges Brav / Fein, wenn er mindestens 5 Schritte langsam + konzentriert gelaufen ist reichen vollständig um den Hund zu versichern.
Wie kriege ich meinen Hund langsamer auf der Fährte wenn das Tempo mit dem Futterabbau kam? • mit entweder wieder mehr Futter (wenn die futterlosen Intervalle betroffen sind) • weniger attraktive Endbestätigung (kein Ballspiel am Ende, nur normales Futter, oder nur Futter am GS aus der Hand...) • evtl Dosentechnik einführen • oder Leinenrückchen • oder Zweileinentechnik (aber nicht lenken sondern nur festhalten) aber hier vorsicht siehe Juschkas Einwand, dass der HF wirklich nicht lenkt - ganz, ganz wichtig, • oder nach Absprache mit jemand, der den Hund kennt: Fährtenleine um die Lenden (analog Böttcher) • oder mit Schwierigkeiten im Fährtenverlauf (Bögen, Winkel, oder GS etc) Hier steht absichtlich ein ODER: entweder das eine oder das andere, aber nicht alles auf einmal!
Contra für einen langsamen Abbau des Futters: • Hund, der zulange Trittsuche macht und in jedem Tritt was findet hat, kein Kämpferwille, weil von Tritt zu Tritt sein Fresstrieb gesättigt wird. • das zu lange in Schritt für Schritt legen und der folgende langsame Abbau des Futters, könnte gerade jetzt die Hunde dazu animieren Nase hoch zu nehmen und zum nächsten Guddi zu springen • oder sogar die Motivation am "Spielchen" Fährte zu verlieren • Hunde sind ja Nasentiere und gerade hier lockt man sie bis zum Abwinken mit Futter, wo sie gerade hier ein Hirn zum Kombinieren hätten, und zusätzlich angeborene Instinkte und Anlagen. Warum das Prinzip der Gewöhnung anstatt das Prinzip der Kombinatorik? • Als Vergleich SD: hier schenkt niemand 12 Monate lang den Arm gleich nach dem Anbiss, oder nicht hundekonformes Verhalten wie in der UO, hier wedelt niemand 12 Monate mit dem Guddi vor der Nase • warum dann auf der Fährte so vorsichtig? Dort wo Hunde die grösste Begabung haben.
_________________ Nicole & Paros & Puschka
Zuletzt geändert von happynic am Sa 19 Jul, 2008 14:52, insgesamt 1-mal geändert.
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| Sa 19 Jul, 2008 14:47 |
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happynic
Registriert: Mi 11 Aug, 2004 08:10 Beiträge: 576 Wohnort: Schweiz
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 Re: F
Futterabbau / Alternativen (Teil 3 von 3)
Alternativer Fährtenaufbau mit gleichzeitigem schnellen Abbau: • Die Fressfährte mit ganz langamen Abbau wird von eher Fortgeschrittenen nicht in diesem Stil benutzt, denn es fördert nicht (in gleichem Masse) das Problemlösungsverhalten, den Kampfgeist und Suchintensität des Hundes. Fortgeschrittene bauen entweder mit Futter analog auf, aber der Abbau des Futters geschieht schneller. Allerdings kann dort die Fehlerquelle höher sein, wenn unsachgemässig der Hund geführt wird im Moment wo er einen Fehler macht. • Der Futterabbau ist iintegraler Bestandteil des Aufbaus, d.h. Der Hund kennt von Anfang an die Möglichkeit, dass in einem oder mehreren Tritten kein Futter liegt • Für Anfänger nur geeignet wenn sie einen erfahrernen Trainingspartner haben. • Fährtenaufbau ist auch per Schleppe (Futter oder Beute) oder über Führersuche möchlich.
Schneller Futterabbau • damit ist Übergang von in jedem Schritt Lecker zu Intervallen mit 20-30 Schritt ohne gemeint • braucht enorme Sicheheit des Hundes mit genug hohem, Trieb auf der Fährte, einen "Trittsucher" • gut geplant sein: was mache ich wenn er stehen bleibt, ausserhalb der Fährte sein Glück probiert etc, plus Führtechnik (ob mit einer oder zwei Leinen) • nicht unbedingt für Anfänger geeigent, oder wenn dann mit einer erfahrenen Person an ihrer Seite • Insgesamt richtet sich der Futterabbau, und das macht es so schwierig ihn allgemeingültig zu beschreiben, nach dem Hund, wie gut und wie lange hat der Aufbau für die Futterfährte gedauert, wie lange ist der Hund nur auf Futterfährte gelaufen, wieviel Sicherhiet kann der HF seinem Hund durch Führen geben.
Es ist eine Gratwanderung zwischen der Futtergewöhnung auf der Fährte und dem Abbau.
Jeder sollte das Beste für sich un seinen Hund wählen und VOR dem Aufbau, sich gedanken machen was passt!
_________________ Nicole & Paros & Puschka
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| Sa 19 Jul, 2008 14:54 |
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